BERLINER PHILHARMONIKER

Dirigent: Sir Simon Rattle

Pianist LANG LANG als Solist in Griegs Klavierkonzert

 

Zum Abschlusskonzert in der Berliner Waldbühne am 28. Juni 2015 umgeben sich die Berliner Philharmoniker mit reichlich Prominenz. Dazu zählen nicht nur Dirigent Sir Simon Rattle und – als Solist in Griegs Klavierkonzert – der Pianist Lang Lang, sondern auch zahlreiche Gestalten der Kinogeschichte: Robin Hood, Tom and Jerry, Ben Hur und andere. Sie alle werden musikalisch zum Leben erweckt, wenn das Orchester einige der berühmtesten Filmmusiken aus Hollywood anstimmt.

Karten (23–75€ inkl. aller Gebühren) für das von den Berliner Philharmonikern und Concert Concept präsentierte Konzert am 28. Juni 2015 in der Waldbühne gibt es unter der Tickethotline  01806 – 999 000 555 (20ct/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 60ct/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz), im Internet unter www.ticketmaster.de und www.deag.de sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Im traditionellen Waldbühnenkonzert lassen die Berliner Philharmoniker die Spielzeit wie gewohnt mit einem besonders stimmungsvollen Programm ausklingen. Dabei wird sich Sir Simon Rattle diesmal dem Filmmusik-Genre widmen, das in den philharmonischen Konzerten sonst die Ausnahme bildet. Mit Ausschnitten aus Harry Potter und E. T. sind dabei Werke des mehrfachen Oscar- und Grammy- Gewinners John Williams vertreten, der als der bekannteste lebende Filmmusik-Komponist unserer Zeit gilt. Nicht minder berühmt war Miklós Rózsa, der u. a. die Musik zu Ben Hur mit dem wohl bekanntesten Wagenrennen der Filmgeschichte schrieb, sowie Bernard Herrmann, der mit Arbeiten für Alfred Hitchcock (z. B. Immer Ärger mit Harry, Vertigo – Aus dem Reich der Toten, Marnie, Psycho) weltberühmt wurde.

Doch damit nicht genug: Denn in der Freilichtbühne wird kein Geringerer als Lang Lang erwartet, der sich mit Edvard Griegs Klavierkonzert ein besonders brillantes Werk dieser Gattung ausgesucht hat: Die Kadenz im ersten Satz beeindruckte sogar einen Jahrhundertvirtuosen wie Franz Liszt, der das komplexe Stück treffend mit einem „berauschenden Getränk“ verglich. Anschließend trat Liszt allerdings mit dem Hinweis, eines der Kopfsatz-Themen klinge wie ein schwedisches Volkslied, ins Fettnäpfchen, da dies so ziemlich das Schlimmste war, was man seinerzeit einem Norweger sagen konnte. Mit seiner Begeisterung für das Finale machte der österreichisch-ungarische Komponist den Fauxpas aber wieder wett: „Fahren Sie so fort, ich sage Ihnen, Sie haben das Zeug dazu, und – lassen Sie sich nicht abschrecken!“

 

 

Programm:

Alfred Newman: 20th Century Fox Fanfare

Bronislau Kaper: Mutiny on the Bounty (Meuterei auf der Bounty)

David Raksin: Laura

Edvard Grieg: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16

Jerome Moross: The Big Country

Erich Wolfgang Korngold: The Adventures of Robin Hood

Scott Bradley: Tom and Jerry

Miklós Rózsa: Ben Hur-Suite

 

 

So., 28.06.2015, 20.15 Uhr, Waldbühne Berlin